Kolophonium härten: Alles, was Sie wissen müssen

Kolophoniumhersteller suchen ständig nach neuen Wegen, ihre lösungsmittelfreien Verfahren zu verbessern, und der neueste Trend ist Kolophonium-Marmelade. Gehärtetes Kolophonium macht sich einen Namen, weil einige unerschrockene Forscher entdeckt haben, dass Kolophonium mit der Zeit wie ein guter Wein reifen kann.

Der Aushärtungsprozess besteht üblicherweise darin, dass das Kolophonium in einem verschließbaren Glas gesammelt, mit unterschiedlichen Temperaturen erhitzt und anschließend einige Wochen oder länger gelagert wird. Bei richtiger Durchführung kann das so gewonnene Kolophoniumkonzentrat zu den geschmackvollsten und potentesten Konzentraten überhaupt zählen. Schauen wir uns also die Details der Kolophoniumaushärtung genauer an.

Kolophonium aushärten: Glastechnik

Der erste Schritt beim Aushärten von Kolophonium ist die Anwendung der Glasmethode. Diese Methode ist eine einfache Möglichkeit, Kolophonium zum Aushärten zu sammeln. Dabei wird Backpapier zu einem Trichter gefaltet, sodass frisch gepresstes Kolophoniumöl direkt in ein verschließbares, hitzebeständiges Glasgefäß fließen kann.

Sobald das Kolophonium in einem geeigneten Gefäß gesammelt wurde, folgt der nächste Aushärtungsschritt: die Wärmebehandlung. Es gibt verschiedene Methoden, die sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen lassen: Heißhärtung und Kalthärtung.

Heißhärtendes Kolophonium

Beim Heißhärten wird das Kolophonium einem Wärmeprozess ausgesetzt, wofür es verschiedene Methoden gibt. Die gängigste Methode besteht darin, die Gläser für ein bis zwei Stunden bei etwa 93 °C (200 °F) in einen Backofen zu stellen und sie anschließend abkühlen zu lassen.

Letztendlich gibt es jedoch keine festen Regeln bezüglich der Temperatur oder Dauer dieses Wärmezyklus, und wir empfehlen Ihnen dringend, mit beiden Variablen zu experimentieren.

KALTHÄRTENDES KOHLENSTOFF

Es gilt als allgemein anerkannt, dass hohe Temperaturen das flüchtige Terpenprofil von Rosin beeinträchtigen. Obwohl der genaue Verlust bei der Heißhärtung umstritten ist, bevorzugen viele terpenbewusste Rosinhersteller die Kalthärtung. Sie gehen davon aus, dass niedrige Temperaturen das empfindliche Terpenprofil von lösungsmittelfreiem Rosin besser erhalten.

Wie beim Heißpökeln gibt es auch beim Kaltpökeln unzählige verschiedene Techniken. Manche verwenden einfach Raumtemperatur, andere stellen die Gläser in den Kühlschrank und manche sogar in den Gefrierschrank. Auch hier empfehlen wir Ihnen, mit Temperatur und Dauer des Kaltpökelns zu experimentieren.

HÄRTEN VON KOLIBASIN: DAS WARTESPIEL

Ob Heiß- oder Kaltverfahren – die wahre Magie entfaltet sich erst, wenn das Rosin längere Zeit ruhen gelassen wird. Innerhalb weniger Wochen beginnt es sich zu trennen und flüssige Terpene abzugeben, während die Cannabinoide wieder zu Feststoffen kristallisieren.

Kolophoniumpresse

Wie lange Sie Ihr Kolophonium ruhen lassen, bleibt Ihnen überlassen. Normalerweise gelten einige Wochen als ausreichend, aber die Kalthärtung kann länger dauern als die Heißhärtung, also berücksichtigen Sie das. Letztendlich ist der genaue Ablauf dieses Prozesses noch nicht vollständig erforscht, aber die Ergebnisse können atemberaubend sein, was das große Interesse an lösungsmittelfrei gehärtetem Kolophonium erklärt.

Abschließend noch ein Tipp: Falls Sie sich für verschiedene Aushärtungsmethoden interessieren, empfehlen wir Ihnen Rosin aus Bubble Hash zu verwenden, da dies im Vergleich zu anderen Methoden bessere Ergebnisse zu liefern scheint. Auch die Cannabissorte, mit der Sie pressen, hat einen großen Einfluss auf das Endergebnis. Experimentieren Sie daher auch hier.

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Veröffentlichungsdatum: 03. März 2021
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